Die „russische Gefahr“ als Geschäftsmodell – Contra Magazin

Putin und Merkel. Bild: © Sputnik/ Sergey Guneev
Putin und Merkel. Bild: © Sputnik/ Sergey Guneev

Die „russische Gefahr“ als Geschäftsmodell

Das ständige Gerede einer „russischen Gefahr“ hat handfeste monetäre Hintergründe. Für die Rüstungsindustrie und den Militärisch-Industriellen-Komplex ist dies nämlich eine wahre Goldgrube.

Von Marco Maier

Nach dem Ende des Kalten Krieges und einer Ära, in der die Rüstungsausgaben zurückgefahren wurden, dreht sich das Blatt seit einiger Zeit wieder. Grund dafür: Mit angeblichen Bedrohungen wie der Volksrepublik China und dem Iran oder aber auch dem „Islamischen Staat“ allein kann man nicht genügend Geld herausholen. Also muss die „russische Gefahr“ wieder aus der verstaubten Ecke gezogen und propagiert werden. Denn das bringt wenigstens noch zusätzliche Rüstungsaufträge der europäischen Regierungen.

Das ganze Gerede von einer „russischen Bedrohung“, einer „russischen Aggression in Europa“ oder von angeblich „geplanten Invasionen“ in diverse osteuropäische Länder basiert wie schon die angeblichen „irakischen Massenvernichtungswaffen“ (die ohnehin nicht existierten) auf einem Hauch von gar Nichts. Denn schon ein Blick auf die Ereignisse rund um die Maidan-Demonstrationen samt nachfolgendem Putsch gegen Präsident Janukowitsch zeigen, dass hier von diversen US-Politikern und transatlantischen Organisationen gezielt Chaos geschaffen wurde, damit sich die USA (als Handlanger der globalistischen Finanzoligarchie) dann als „Retter“ aufspielen können.

Gleichzeitig wird – auch über NATO-Kanäle und transatlantisch orientierte Medien – eine künstliche Krisenstimmung geschaffen, so dass die US-Marionetten in den europäischen Regierungen und Parlamenten auf höhere Militärbudgets pochen können – und damit durchkommen. Profiteure des Ganzen sind dann die westlichen Rüstungsunternehmen, die sich dabei eine goldene Nase verdienen, weil die Militärausgaben um zig Milliarden Euro erhöht werden. Dafür kann man sich auch einen millionenschweren Lobbyistenapparat leisten, der dann wiederum das „perpetuum mobile“ des Militärisch-Industriellen-Komplexes samt der Symbiose zwischen Rüstungskonzernen, Politikern und Medien am laufen hält.

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Quelle: Die „russische Gefahr“ als Geschäftsmodell – Contra Magazin


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