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Das gesunde Herz – inkl. geführte Übungen und Video dazu

Stress, Burnout, Angst und in der Folge Herz-Kreislauf-Störungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen unserer Zeit.

Ein Übungsprogramm, entwickelt aus den Erkenntnissen relevanter medizinischer Fachgebiete, verspricht Abhilfe und erzielt hohe Erfolge in Prävention und Rehabilitation.

Ein gesundes Herz schlägt nicht gleichmäßig wie ein Metronom, sondern variiert die Herzschlagfrequenz ständig, das nennt man Herzfrequenzvariabilität oder Herzratenvariabilität (kurz HRV). Die HRV zeigt die flexible Anpassung des Herzens an die jeweilige Situation. Das Herz- Kreislaufsystem ist bei ausreichender HRV fähig, nach einer starker Belastung rasch in einen entspannten Puls-Rhythmus zurückzufinden. Diese Anpassungsfähigkeit ist nach neuestem Stand der Forschung und nach Meinung der modernen Kardiologie der wichtigste Prognoseparameter für die Gesundheit von Herz und Immunsystem. Stress, Angst, Panik, Depression, Burn out und permanent hohe Anforderungen im Alltag führen zu einer Dauerbelastung des Herzens.

Bei ständig überzogener Leistungsbereitschaft kommen mentale und emotionale Belastungen hinzu. In Summe führt das zu einem Rückgang der Herzfrequenzvariabilität. Auch im Zuge des normalen Alterungsprozesses verschlechtert sich die Herzfrequenzvariabilität stätig. Das bedeutet unter anderem, dass das Herz seine gesunde Anpassungsfähigkeit zwischen Belastung und Entspannung verliert.

Die Übungen für ein gesundes Herz 
1. Das Herzratenvariabilitäts- Atemprogramm Chill out
Chill out Atmung, das interaktive Schnellentspannungsprogramm im Web

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Dieses einfache Atemprogramm verbessert nach und nach (am besten einmal pro Tag 5 Minuten) die Herzfrequenzvariabilität, es verjüngt das Herzkreislaufsystem nachweislich(messtechnisch nachgewiesen). … 

Wirkung der Übung
Diese geführte Atemübung bringt Entspannung und Optimierung der Atem – Herzfrequenz.

Hintergrund

EKG

Diese Übung wurde wissenschaftlich entwickelt und viele Jahre lang praktisch erprobt. Obwohl sie von der Anwendung her einfach erscheint, hat sie doch einen messtechnisch (im EKG) nachweisbaren positiven Effekt aufs Herz, der durch regelmäßiges Üben eine Dauerverbesserung der Herzratenvariabilität mit sich bringt.

Messung 
Die Wirkung der Übung kann mit jedem EKG oder Pulsmessgerät (das die Auswertung der Herzfrequenzvariabilität erlaubt) nachgewiesen werden. Darüber hinaus sinkt die Muskelspannung (mittels EMG messbar), der Hautleitwert wird verbessert und der Organismus wird optimaler mit Sauerstoff versorgt.
Zu diesem Atemtraining: Einfache Übung mit sehr großer Wirkung!

Die Pendelübung – Wackelübung

Übung – Kurzanleitung (nach Eggetsberger)

Stehend wackeln 
Stellen Sie sich aufrecht, mit leicht gespreizten Beinen auf, so dass zwischen linken und rechten Fuß ein Zwischenraum von ca. 40 – 50 cm entsteht. Stehen Sie dabei gerade, die Knie sollten nicht abgewinkelt werden. Nun beginnen sie langsam zwischen linken Fuß und rechten Fuß hin und her zu pendeln ohne dabei die Knie abzuwinkeln, Unter- und Oberkörper sollten ebenfalls unbeweglich bleiben.

Heben Sie den rechten Fuß vom Boden ab, so dass zwischen Boden und Fußsohle ca. 4-5 cm Platz ist.

Dann setzen Sie den rechten Fuß wieder auf und heben den linken Fuß ca. 4-5 cm ab. Machen Sie das nun abwechselnd. Wackelnd bzw. Pendeln Sie mit den ganzen Körper langsam von einem Fuß auf den anderen. Machen Sie diese Übung mindestens 2 Minuten lang und halten Sie dabei Gesicht und Kiefer entspannt.

Wirkung der Übung
Entspannend, bringt gute Laune. Hebt den Dopaminspiegel an. (Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff im Nervensystem, wichtig für körperliche und seelische Aktivität. Dopamin ist vor allem als Glücksbotenstoff bekannt, Dopamin hebt die Stimmung).

Hintergrund
Schon als Kind haben wir die wippenden und schaukelnden Bewegungen geliebt. Nicht umsonst stehen Wiege, Kinderschaukeln, Hollywoodschaukeln aber auch Schaukelstühle hoch im Kurs. In der Schule haben viele von uns mit dem Schulsessel geschaukelt.

Messung
Wenn wir jemanden im Biofeedbacklabor messen der diese Schaukelübung im Stehen durchführt, so erkennen wir dass sich nicht nur die Stressreaktionen durch die Schaukelbewegung herabsetzen lassen sondern auch, dass das Gehirnzentrum(Frontallappenbereich direkt über den Augen und auch die Hirnstammbereiche) die für gute Laune zuständig sind, durch die Übung stark aktiviert werden. Auch der hirnchemische Botenstoff Dopamin wird freigesetzt. Somit kann man diese Übung auch als gute Laune Übung bezeichnen. Den meisten Anwendern dieser Übung wird es schwerfallen ein Lächeln zu unterdrücken, das direkt aus dem tiefen Inneren kommt(lächeln entspannt!).

„Das Herztraining“ besteht aus 2 Übungen, die zusammen eine Einheit ergeben.
1. Das Atemprogramm Chill out zur direkten Verbesserung der Herzfrequenzvariabilität und
2. die Pendelübung – Wackelübung zur Optimierung des Dopaminspiegels und der Emotionen. Ziel der beiden Übungen ist die Stärkung von körperlichen (Atem, Thorax, Kreislauf) und inneren Ressourcen der Emotionen und Denkmuster.

Tipp: Bei negativen Gedankengängen kann man auch ergänzend dieGedankenkontrollübungen (Gedankenstopp) durchführen.

Fazit des Trainings: Man fühlt sich tatsächlich leichter und freier, nach und nach optimiert sich die Herzratenvariabilität.

Unser Herz ist extrem lernfähig 
Durch regelmäßiges Üben können wir unser Herz positiv beeinflussen. So kann jeder selbst aktiv zu seiner Herzgesundheit beitragen. Das Wichtigste: Tun Sie was für Ihr Herz! Helfen Sie sich selbst!
Quellen: Eggetsberger-Info-Blog und Eggetsberger.net
Bildquellen: Fotolia u.a.

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