Kurz eingeworfen: Aufforderungen zur Notfallvorsorge nicht nur in Deutschland | www.konjunktion.info

Kurz eingeworfen - Bildquelle: Wikipedia / 4028mdk09

Nicht nur die deutsche Bundesregierung fordert ihre Bürger auf einen Notvorrat für 10 Tage anzulegen. Auch die Regierung der USA hat in den letzten Monaten zwei Warnungen bzw. Aufforderungen herausgegeben, sich zu bevorraten bzw. vorzusorgen und einen Evakuierungsplan zu haben. Die erste im Mai stammt vom Kriegsnobelpreisträger Obama selbst, während die zweite vom Sicherheitsdirektor der Heimatschutzbehörde Christopher Geldart stammt:

Eines der Dinge, die wir im Laufe der letzten siebeneinhalb Jahren gelernt haben, ist, dass die Regierung eine entscheidende Rolle spielt, aber es liegt in der Verantwortung eines jeden Bürgers auf eine Katastrophe vorbereitet zu sein. Und das bedeutet, proaktive Schritte, wie einen Evakuierungsplan zu haben, eine gut bestückte Katastrophenausrüstung zu haben. Wenn Ihre lokalen Behörden Sie zu einer Evakuierung auffordern, müssen Sie Folge leisten. Warten Sie nicht ab. – US-Präsident Barack Obama im Mai 2016

(One of the things that we have learned over the course of the last seven and a half years is that government plays a vital role, but it is every citizen’s responsibility to be prepared for a disaster. And that means taking proactive steps, like having an evacuation plan, having a fully stocked disaster supply kit. If your local authorities ask you to evacuate, you have to do it. Don’t wait. – US-President Barack Obama, May 2016)

Wenn wir mehr Fahrzeuge auf den Strassen haben – wie bei einem Notfall am helligsten Tag und alle brechen zur gleichen Zeit auf – wird das Verzögerung verursachen und es wird den Menschen einiges an Zeit kosten nach Hause zu gelangen. Es dauert länger – viel länger – als sie es gewohnt sind. Also, was wir den Leute damit sagen, ist, Sie müssen einen Plan für Ihre Familie haben. – Christopher Geldart, Sicherheitsdirektor der Heimatschutzbehörde

(When we put more vehicles on the road– like an emergency happening in the middle of the day and everybody leaving at the same time– that’s going to cause backup and it’s going to take people a good time to get home. It will take longer– much longer– than they are used to. So what we’re telling folks is, you need to have a plan with your family. – Christopher Geldart, Security Director DC Homeland)

Mag Geldarts Aussage etwas allgemeiner gehalten sein als die von Obama, so ist die zeitliche Abfolge der beiden Aussagen doch bedenkenswert. Zudem müssen wir solche Aussagen und Aufforderungen von Regierungen in den Kontext der zunehmenden Spannungen und der offenen Kriegsrhetorik der Hochleistungspresse stellen:

Und auch die gestrige Invasion der Türkei in Nordsyrien bzw. die Evakuierung einer ganzen Stadt als “Vorbereitungsmassnahme” für diese Invasion oder der erfolgreiche Start einer ballistischen Rakete von einem U-Boot durch die nordkoreanische Marine zeigt, wohin der Weg geht.

Wir sollten sehr aufmerksam verfolgen, was in den nächsten Tagen bzw. wenigen Wochen passiert. Diese “Aneinanderreihung” entzieht sich für mich dem Zufall. Wir sollten uns vorbereiten – wenn bislang noch nicht erfolgt. Wir sollten es für uns tun und unsere Familien.

Quellen:
A Disturbing Series of Events: Governments Around the World Seem to Be Preparing for War
The US Government Has Recently Issued 2 Alarming Warnings to Prep…But Is Anybody Listening?
Turkey evacuates town amid anti-IS Syria campaign
Turkey Invades Syria, Backed By U.S.
North Korea submarine fires ballistic missile

Quelle: Kurz eingeworfen: Aufforderungen zur Notfallvorsorge nicht nur in Deutschland | www.konjunktion.info

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2 Gedanken zu “Kurz eingeworfen: Aufforderungen zur Notfallvorsorge nicht nur in Deutschland | www.konjunktion.info

  1. Mache ich mir keine Sorgen. Das ist nur ein Spiel, die Menschen einzuschüchtern um die Massen noch lenkbarer zu machen. Wer weiss besser als die Amis, das die Zombies erstmal des Kapitalisten liebstes Gut und Haben plattmachen. Die wiederum danach die Regierung plattmachen (im Fall von Deutschland).

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    1. Wir haben schon seit 2 Jahren immer Getränke zu Hause, die immer so für 2-3 Monate reichen. Wir haben kein Auto, deswegen bestelle ich beim Lieferservice meines Vertrauens immer gleich so viel, das es sich auch lohnt. Konserven und Co. kann man immer zu Hause haben finde ich. Wir haben zwei Kinder, deshalb auch immer Genügend Konserven an Gemüse und so im Keller.

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