Wie du mir, so ich dir? | UNSER MITTELEUROPA

Von Mikhael Angelos 

Die Gegenseitigkeit ist eine Voraussetzung für ein friedliches Miteinander.

Teils mit Argumenten, teils mit Drohungen fordern die wachsenden muslimischen Minderheiten in Europa ihr alltägliches Leben im Rahmen der Scharia führen zu können, und das in einer auf christlich-römischen Grundlagen basierenden, mehrheitlich christlichen Welt.

Dabei ist es sehr wichtig endlich zu begreifen, dass der Islam aus der Sicht der Scharia in erster Linie nicht Privatsache, nicht Beten, sondern eine totale-globale Herrschaftsideologie ist. Solange sich die muslimische Minderheit ihr religiöses Leben nicht nach Beten und Wohltätigkeit, nicht nach der Religion des Islams, sondern nach der machtbesessenen Ideologie des Islams, also dem Islamismus richtet, werden sie in Minderheit die nicht-muslimische Mehrheit nur notgedrungen und vorläufig akzeptieren, geschweige denn respektieren. Zum Respekt müssen sie einerseits erzogen werden, und andererseits zum Umdenken bewogen werden.

Es muss erkannt werden, dass laut der massgebenden, mehrheitlichen Auffassung des Islams, bzw. des islamischen Gesetzes die Anpassung der muslimischen Minderheiten an der nicht-muslimischen Mehrheit nur vorläufig, temporell sein kann, wobei das Ziel der ersteren nicht das sich auf Gegenseitigkeit, Respekt, Toleranz basierendes Miteinander ist, sondern die Machtergreifung und Unterwerfung. Das ist „die Gegenseitigkeit“ bei der heute immer noch dominierenden Islam-Auffassung.
Was noch zu beachten ist: während die muslimischen Minderheiten von der nicht-muslimischen Mehrheit ihre Rechte fordern, sind dazu auf dem Basis der Gegenseitigkeit nicht berechtigt. Die fordern solche Rechte, die sie der nicht-muslimischen Minderheit in Mehrheit niemals gewähren würden. Von den Verfolgungen und Repressalien ganz zu schweigen.

Ein Grundprinzip der Scharia ist die Analogie, d.h. die Lösung eines gegenwärtigen Problems auf Grund von ähnlichen Fällen. Auch die ihre Rechte fordernde muslimische Minderheit sollte sich in Erinnerung rufen, wie sie in Mehrheit ihre nicht-muslimische Minderheit behandelt.
Wenn sie meinen, dass „jene da doch minderwertig sind, und nichts besseres verdienen“ dann sollten sie sich nicht beschweren, wenn sie verbal und gesetzlich ebenso behandelt werden um das zu spüren zu bekommen und sich was Besseres einfallen zu können. Wenn sie dann den anderen Menschen als Mensch, und nicht als „Ungläubigen“ werden sehen können, erst danach werden sie auf die gleichen Rechte Anspruch erheben dürfen.

Die christliche Welt sollte zur Verhandlung offen sein, aber nur basierend auf der Gegenseitigkeit, mit Entschlossenheit zur Verteidigung und mit Verschlossenheit vor Erpressung und vor Einschüchterung.
Wir müssen Klartext sprechen: seid ihr mit uns oder seid ihr gegen uns?
Können wir nicht einfach Mitmenschen sein?

Die Nicht-Muslime sollten aber diese Frage nicht aus moralischer Überlegenheit stellen. Auch sie sind dazu nicht berechtigt. Die eine Seite mag als Gewissen ein gewissensloses Gesetz haben, aber hat die andere Seite reines Gewissen?

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Herausgebers oder die Meinung anderer Autoren von “Unser Mitteleuropa” wiedergeben.

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Quelle: Wie du mir, so ich dir? | UNSER MITTELEUROPA


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