Willy Wimmer zur Zukunft Angela Merkels | Ceiberweiber

SPD 30,6 %, AfD 20,8 %, CDU 19 %, Linke 13,2 %, Grüne 4,8 % und NPD und FDP je 3 % ist das Ergebnis der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, wo auch Angela Merkel ihren Wahlkreis hat. Damit ziehen vier Parteien in den Landtag ein, und die CDU steht vor einem Debakel, weil sie von der Alternative für Deutschland überholt wurde. Willy Wimmer, lange für die CDU im Bundestag, analysiert in einem Kommentar, warum dies nicht der Anfang vom Ende Merkels Kanzlerschaft ist:

„Die schaffen das“
von Willy Wimmer

„Die schaffen das“ in Mecklenburg-Vorpommern. Die Wähler sind es satt, was die in nationalen Fragen handlungsunfähige Berliner Großkoalition, bestehend aus CDU/CSU, SPD und Grüne anbetrifft. Bevor es dieser Großkoalition gelingt, den deutschen Rechtsstaat und Deutschland als Nation abzuschaffen, geben die Bürgerinnen und Bürger den in Berlin herrschenden Kräften ein deutliches Signal, gleichsam die rote Karte: macht euch vom Acker. Um es mit Bismarck zu sagen: diese Regierung in Berlin ist nicht die Knochen eines einzigen Soldaten der Bundeswehr wert. Alles das, was sich bei dieser Wahl in Mecklenburg-Vorpommern und zuvor bei anderen Landtagswahlen gezeigt hat, kennt nur zwei Ursachen: die Entfernung der CDU vom selbstbewußten Staatsbürger und der SPD vom sozialen Ausgleich.

Die Band Jennifer Rostock singt gegen die AfD

Wozu sind denn eigentlich Wahlen da? Im deutschen Selbstverständnis bedeuten sie doch, daß die Regierenden Konsequenzen aus Wahlergebnissen ziehen. Wir können stattdessen nur feststellen, daß die Karawane der Großkoalition weiterzieht und sich um desaströse Ergebnisse nicht schert. Das Wahlergebnis für diesen Sonntag bringt politische Verwerfungen zu Hauf, daß es den Großkoalitionären in Berlin hoffentlich nicht nur die Suppe verhagelt sondern die üblichen Machtspielchen in Schwerin und anderswo zunächst unmöglich macht.

Dabei sticht eines ins Auge. Gerhard Schröder hat seine Untergangsepistel von der „Agenda 2010“ wenigstens noch seiner Partei und dem deutschen Volk vorgelegt und sie breit diskutieren lassen. Frau Dr. Merkel zieht ihre Agenda einfach durch, ohne dem deutschen Volk überhaupt zu offenbaren, warum und wieso sie eine bestimmte Politik durchzieht. Die CDU ist ausreichend verformt, erst gar nicht mehr nachzufragen. Das Musterbeispiel für die Verantwortungs-Vergessenheit war doch geradezu Ende 2015 der Bundesparteitag der CDU in Karlsruhe. Im Saal wurde die verantwortungslose Politik der Bundeskanzlerin in der Migrationsfrage bejubelt und vor dem Saal in laufende Kameras hinein verteufelt.

Jennifer Rostock und das Programm der AfD (siehe auch hier)

Es sind nicht die angeblich guten Leute, die durch eine „Küsten-Zarin“ weggebissen worden sind. Die inneren Verfallserscheinungen der CDU sind seit langem zu besichtigen. Selbst in der ausgehenden Zeit des Bundeskanzlers Helmut Kohl war die CDU von dem Gedanken beseelt, für den Bürger da zu sein und sich seiner Probleme wirksam anzunehmen. Die neue Parteivorsitzende regierte fortan nach dem Prinzip des „demokratischen Zentralismus“. Was in Köln gesagt wird, dürfte postwendend nach Berlin gemeldet werden, wo man es daraufhin abklopft, ob es für Berlin gefährlich werden könnte.

Dieser Prozeß ging und geht einher damit, daß Führungskräfte parteipolitisch gesehen „in die ewigen Jagdgründe“ hinwegwanderten. Dieser Prozeß wird der Bundesparteivorsitzenden zugeschrieben. Der Vorwurf trifft sie nicht alleine, denn diese verschwundene Generation hatte es verlernt, um die Führung der Partei zu kämpfen. Man war es seit Helmut Kohl gewohnt, Ämter zugeteilt zu erhalten. Man setzte sich nicht mehr auseinander und kämpfte für nichts mehr, man ließ sich aushalten, so gut es ging. Der Preis wird für eine einstmals stolze und verantwortliche Partei heute und erst recht für die Zukunft gezahlt.

Jennifer Rostock singt für das One World Government

Die Eskalationsstufen für Deutschland sind verheerend. Als im vergangenen September die Bundeskanzlerin den deutschen Rechtsstaat eigenmächtig aushebelte, hätte das politische Berlin postwendend gegen diesen Putsch vorgehen und diese Bundeskanzlerin absetzen müssen. Dadurch, daß dies nicht geschehen ist, wurde nicht nicht nur die Handlungsmöglichkeit der Großen Koalition an eine Person gekettet. Das Land wurde über den Putsch hinaus in Haftung genommen. Über den CDU-Parteitag in Karlsruhe und die ausgeschlagenen Handlungsoptionen bei den Landtagswahlen im Frühjahr 2016 wurde das Problem einer Regierungskoalition zum Problem Deutschlands und des Friedens in Europa.
Es bleibt ein letztes Argument, wenn man sie Diskussionen in der CDU/CSU Bundestagsfraktion verfolgt: wer soll es denn sonst machen? Im bürgerlichen Leben nennt man das: Konkurs-Verschleppung. Dafür ist uns dieses Deutschland zu schade.

Vielen Dank, Herr Wimmer, für diesen treffenden Kommentar!

PS: Ergänzend sei gesagt, dass die AfD als eigentliche Gewinnerin und die CDU als Verliererin in den Medien entsprechend vorkommen und die AfD auch mal als „Phantompartei“ bezeichnet wird. In der CDU beginnt eine „Kernschmelze„, und man wird den Wahlabend später so betrachten, dass hier der Abgang Merkels eingeleitet wurde. Auch die Linken und die lavierende SPD haben dazu beigetragen, dass die AfD immer stärker wird. Die von Willy Wimmer beschriebene Zerstörung der CDU, ohne dass diesem Prozess jemand Einhalt gebietet, wird auf der anderen Seite des Atlantiks herbeigeführt, und zwar durch Einflußnahme über US-Think Tanks, Stiftungen und das, was man Tiefenstaat nennt. Ist man mit der Agenda von George Soros und Co. vertraut, der an der Duldung von illegaler Masseneinwanderung und daran mitwirkte, diese als Flucht zu verkaufen, wundert eine/n gar nichts mehr.

Man findet diese Agenda im Auftreten von Hillary Clinton ebenswo wie bei Angela Merkeloder Christian Kern. Dass sich die „großen“ Parteien, also jene, die regieren zerlegen sollen, sprach ein zu einer Veranstaltung über Medien aus den USA zugeschalteter Transatlantiker diesen Sommer offen aus. Es handelte sich um Wolfgang Petritsch (SPÖ), den Präsidenten der Marshall Plan Stiftung Austria, der bei der Bundespräsidentenwahl Alexander Van der Bellen unterstützt. Wie man in Österreich die Sozialdemokratie spaltet und konstant schwächt, zeige ich hier auf; man sollte in Deutschland ebenfalls darstellen, mit welchen Personen, welchen Wechselwirkungen mit Medien und NGOs solche Abläufe stattfinden.

Jennifer Rostock zum beliebten Thema Liebeskummer

Dieser Kommentar ist deshalb mit Videos von Jennifer Rostock versehen, weil diese Band ein mehrere Millionen Mal geklicktes Lied gegen die AfD ins Netz stellte. Man sieht aber sofort, dass hier die Agenda der Globalisten mit einer Gruppe forciert wird, die vor tausenden ZuseherInnen auftritt und deren Fehlern dieses Jahr beim Frequency Festival in Österreich viele bedauerten. Mit gängigen Herzschmerz-Songs erreichen sie Massen, bringen dann aber auch politische Botschaften. Doch die Szenen in „Schlaflos“ siehe oben setzen voraus, dass man z.B. auf der Straße stehen und eine rauchen, mit der U-Bahn fahren und zuhause am Sofa oder in der Badewanne sitzen kann; dass es also funktionierende Infrastruktur, eigene finanzielle Ressourcen, Sicherheit und persönlche Freiheit gibt.

„Pässe aus Papier“ („Wir sind alle nicht von hier“) tragen dazu bei, dass Staaten BürgerInnen haben, die sich ans Gesetz halten und Steuern zahlen sollen und sich nicht so verhalten wie die Massen junger Männer, die unter dem Deckmantel Flüchtling zwecks von anderen geplanter Destabilisierung kamen. Sängerin Jennifer Weist war letzten Oktober fassungslos, weil ihr Freund in Berlin von einer Jugendbande überfallen und beinah tödlich verletzt wurde: „Das Bild mit der riesigen Schnittwunde am Hals ging damals in Windeseile durch die sozialen Netzwerke, wurde über 60.000 mal geteilt. Die damals 28-Jährige schrieb: ‚Einer von ihnen zog ein Messer und verletzte meine Begleitung schwer am Hals. Alle Arterien waren schon freigelegt. Es fehlten nur ein paar Millimeter und er wäre direkt auf der Straße in meinen Armen gestorben.‘ “ Als UserInnen nachhakten, was mit den Tätern ist, postete sie empört: „Ich versteh einfach nicht, was hier los ist?! Eure ganzen beschissenen rassistischen Kackkommentare könnt ihr euch echt schenken!“ Weist ist wie viele andere junge Frauen instrumentalisiert für eine Agenda, von der sie nichts ahnt.

Quelle: Willy Wimmer zur Zukunft Angela Merkels | Ceiberweiber

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