Passierschein A38

In Deutschland gibt es eine wachsende Zahl von Menschen, die sich darum bemühen, ihre deutsche Staatsangehörigkeit vom zuständigen „Ausländeramt“ feststellen zu lassen. Sinn der Übung ist es, sich vom rechtslosen Personalausweisträger in einen vorteilhafteren Rechtskreis zu befördern, in dem man den Protagonisten des BRD Systems auf Augenhöhe begegnen kann. Für mich war der Auslöser jedoch in erster Linie die Chance, den Alliierten des ersten Weltkrieges den Frieden erklären zu können. Dazu bedarf es nämlich mindestens 5 Millionen nachgewiesener Deutscher und wir sind erst bei knapp 4 Millionen, die beim Bundesverwaltungsamt als nachgewiesene Deutsche registriert sind. Wer sich darüber informiert, was alles von diesem Frieden abhängt, der wird begreifen, warum dieser Schritt zur gesetzlichen deutschen Staatsangehörigkeit nicht ins Konzept der Herrschenden passt. Schließlich haben die damaligen Protagonisten bei den 2+4 Treffen 1990 vereinbart, explizit keinen Friedensvertrag anzustreben. Für die aktuellen Marionetten im BRD Regime gilt es inzwischen nur noch, diesen verständlichen Entwicklungsprozess der Deutschen mit allen gegebenen Mitteln zu verhindern oder wenigstens in größtmöglichem Maße zu behindern. Dabei ist es anscheinend völlig egal, ob Recht und Gesetz noch beachtet werden oder nicht. Was Berlin tagtäglich vorlebt, ist längst auch in der deutschen Provinz angekommen.

So wird selbst in meinem Heimatlandkreis die überall feststellbare Obrigkeitswillkür zur nervenden Landplage. Eigentlich ist der Kreis Bergstraße, der sich von der südhessischen Rheinebene, über den Odenwald bis ins Neckartal erstreckt, ein besonders schöner Flecken auf dieser Erde. Es wachsen zwar zunehmend „Merkelpropeller“ auf den Höhen des Odenwaldes, aber gegenüber der anderen Rheinseite und dem Pfälzer Wald, haben wir bezüglich der unsäglichen Windräder immer noch eine wahre Idylle. Was jedoch in den stickigen Büros des Landratsamtes Tag für Tag passiert, weckt Erinnerungen an eine Comic Geschichte aus den Achzigern, über die wir als Jugendliche noch gelacht haben. Leider ist die lustige Geschichte in „Merkels freiester Republik aller Zeiten“ zum bitteren Ernst geworden.

Vielleicht erinnern Sie sich ebenfalls noch an die Geschichte “Asterix erobert Rom”. Der Film dazu wird im Sommerloch des deutschen Fernsehens mit gewohnter Regelmäßigkeit wiederholt. Darin erhalten die beiden gallischen Krieger Asterix und Obelix mehrere besonders heikle Aufgaben. Eine davon führt sie in ein römisches Verwaltungsgebäude um den Passierschein A 38 zu besorgen. Während die Gallier von einem Schalter zum nächsten geschickt werden, steigt ihr Frust permanent und die Wut der Helden wächst unaufhörlich. Diskussionen mit den Schalterbeamten kommen auf, Verzweiflung macht sich breit. Jedem Zuschauer wird klar, warum jeder Bürger, der in diese Mühle hineingeworfen wird, nur noch völlig wahnsinnig wieder herauskommen kann. Schließlich gelingt es den schlauen Gallier aber doch, das bürokratische Chaoten-System mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.

Ähnlich verläuft es vermutlich nicht nur bei uns im Landratsamt des Kreises Bergstraße. Ich führe es deshalb nur exemplarisch für viele weitere “Ämter” dieses Landes an. Sicher gibt es überall zuhauf ähnliche Berichte. Der einzige, aber für mich relevante Unterschied ist, dass ich beim Kreis Bergstraße auf eigene Erfahrungen zurückgreifen kann.

Der Passierschein A38 aus dem Asterix Comic entspricht in der Kreisverwaltung dem Eingangs erwähnten Staatsangehörigkeits-Ausweis, auch Staatsangehörigkeits-Urkunde oder umgangssprachlich “gelber Schein” genannt, mit der die deutsche Staatsangehörigkeit per Gesetz nachgewiesen wird. Wer diesen haben will, erlebt das Abenteuer von Asterix und Obelix zumindest im Landratsamt des Kreises Bergstraße hautnah. Aber was tut man nicht alles für den Frieden.

Man benötigt zunächst ein Antragsformular für sich, für den Vater und den Großvater. Wer Pech hat, muss sogar noch auf den Urgroßvater zurückgreifen. Was zählt ist der letzte Verwandte, der vor 1914 geboren wurde. Schon beim Antragsformular lauert jedoch die erste Falle. Verwendet man das, welches der Kreis auf seiner Webseite anbietet oder doch lieber das, welches das Bundesverwaltungsamt vorsieht? Es gibt in Deutschland kein einheitliches Formular, welches man verwenden kann. Das ist sehr verwunderlich, weil es doch ansonsten für Alles und Jeden ein passendes Formblatt gibt.

Eigentlich ist es ja auch egal. Der Antrag wird eh erst mal abgelehnt. Da der Gesetzgeber kein bestimmtes Formular vorsieht, nehme ich die Blätter vom Bundesverwaltungsamt. Die machen auf mich den seriösesten Eindruck.

Vor der ersten Ablehnung wird man von zuständigen Sachbearbeiter im Ausländeramt (sic!) allerdings noch um eine Begründung gebeten, warum man diese Urkunde überhaupt haben will. Es gibt zwar tausend echte Gründe dafür und der Weltfrieden wäre sicher nicht nur in meinen Augen der wichtigste Grund, aber anerkannt wird selbstverständlich keiner davon. Sie können also schreiben was Sie wollen.

Auch wenn das Gesetz diese vom „Amt“ geforderte Begründung mit keinem einzigen Wort erwähnt, werden die Bürger damit inzwischen konsequent schikaniert. Natürlich verweigert man auch jegliche Begründung für diese Forderung. Gesucht wird einfach nur ein erster Vorwand zur Ablehnung des Antrags. Dabei weisen wir mit unserem Antrag eigentlich nur das nach, was die Verwaltung eh schon in ihren Computern gespeichert hat. Wenn man es korrekt betrachtet, ist der ganze Vorgang eine einzige Schikane.

Wer jetzt glaubt, dem Amtsschimmel mit „Recht und Gesetz“ kommen zu können, der hat nicht mit dem Bürokratiemonster Kreisverwaltung gerechnet. Argumente, egal wie gut sie sind, zählen nicht. Forderungen nach justiziablen Begründungen – sinnlos. Also packen wir mal das „magische Wort“ aus, das in vielen Behörden zumindest für Bewegung sorgt. Das magische Wort heißt “Dienstaufsichtsbeschwerde”.

Diese sollte eigentlich dafür da sein, dass von der Verwaltung geschundene Bürger sich beim deren Vorgesetzten beschweren können. Nicht so im Landratsamt des Kreises Bergstraße. Dort sieht der Landrat als oberster Dienstherr keinerlei Handlungsbedarf, obwohl die Verfehlungen seiner Mitarbeiter mehr als offensichtlich sind. Seine ganz persönliche Zurückweisung bekommt man sogar schriftlich und mit echter Unterschrift.

Eine Krähe hackt der Anderen eben kein Auge aus.

Der Beschwerdeführer wird spätestens nach der im Sande verlaufenen Dienstaufsichtsbeschwerde als Nestbeschmutzer in die braune Schublade der „Reichsbürger“ geschoben und von da an dann überhaupt nicht mehr beachtet. Neue Anträge werden mit dem Verweis auf den bisher geführten Schriftwechsel zurück geschickt. Kommt man persönlich vorbei, wird man vom Amtsleiter kurzerhand rausgeworfen.

Einigen Freunden und mir ist das genau so passiert und ich kenne mindestens 15 andere Menschen, denen es in dieser Kreisverwaltung ähnlich erging. Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wird schlicht verweigert und gültige Gesetze werden konsequent ignoriert.

Der oberste Dienstherr, seine Eminenz der Landrat, sieht „keinen Gesprächsbedarf“ und lässt angemeldete Bürger beim vereinbarten Termin einfach abwimmeln. Sein Adlatus spielt wieder das Asterix Behördenspiel und schickte die extra angereisten Menschen zum Amtsleiter der Ausländerbehörde. Sie verstehen, Deutsche müssen ihre Staatsangehörigkeit bei der Ausländerbehörde nachweisen lassen.

Der lässt dann die anwesenden, freundlich auftretenden Bürger und Steuerzahler erst gar nicht zu Wort kommen und wirft die von ihm als „Reichsbürger“ Identifizierten und auch als solche beschimpften Menschen kurzerhand aus seinem Büro. Zudem legte der Amtsleiter den Anwesenden nahe, doch ein Gespräch mit dem Landrat zu führen, der aber wie wir ja bereits wissen, „keinen Gesprächsbedarf“ sieht.

Passierschein A 38 und Staatsangehörigkeit-Urkunde scheinen wirklich ein und dasselbe zu sein.

Damit wird jedem deutlich vor Augen geführt, welchen Stellenwert man als Mensch und Deutscher in dieser Behörde und in diesem Land wirklich hat.

KEINEN.

Offensichtlich sind dem Herrn Landrat Eröffnungsfeiern von Weinfesten oder das Schachern um weitere sinnlose Windkraftanlagen deutlich wichtiger, als sich mit den Sorgen und Nöten normaler Bürger zu befassen. Der von mir angestrebte Frieden mit den Alliierten hat immer noch mindestens 15 Unterstützer weniger und wird so wohl deshalb auch noch einige Zeit auf sich warten lassen.

PS:

Auf die Frage, warum man im Kreis Bergstraße eine Urkunde verweigert, die im benachbarten Rhein Neckar Kreis problemlos und schnell im Sinne des Antragstellers ausgehändigt wird, empfahl mir der Amtsleiter, doch dorthin zu ziehen, wenn mir diese Staatsangehörigkeitsurkunde so wichtig sei.

So funktioniert Bürgerservice in Merkels Absurdistan.

Wenn die Bürokraten-Knechte in Ihren muffelnden Amtsstuben glauben, inzwischen der Bauer auf dem Hof zu sein, wird es Zeit dafür, dass der Bauer die Reißleine oder noch besser die Bullenpeitsche zieht. Ausmisten in großem Stil wird sich nicht verhindern lassen, wenn wir auf unserem Hofgut Deutschland endlich wieder geordnete Verhältnisse haben wollen.

PPS:

Mir stellt sich inzwischen die Frage: Warum dieser nervige Ablehnungs-Aufwand überhaupt betrieben wird, wenn es sich doch nur um ein wertloses Stück Papier handelt? Haben Ihre Mitarbeiter so wenig zu tun, dass ich als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme herhalten muss? Warum will man mir einen simplen Verwaltungsakt verweigern, der nachweislich schon über 4 Millionen Mal in diesem Land durchgeführt wurde?

Gerade die Vehemenz, mit der mir die Ausstellung dieser Urkunde verweigert wird, lässt doch erst den schlimmen Verdacht aufkommen, dass hier etwas vertuscht und versteckt wird, das nicht weiter hochkochen soll. Nur wer etwas feige zu verstecken hat, verhält sich so ablehnend. Dabei ist die Rechtslage eindeutig. Ich berufe mich auf staatliche, gültige Gesetze, die man überall nachlesen kann. Verwaltungsstatuten und interne Regelungen interessieren mich nicht, da diese hinter gültigen Gesetzen immer zurückzustehen haben.

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WITHOUT PREJUDICE

In einem Land, in dem Menschen wie Angela Merkel und Volker Beck noch frei herumlaufen können, muss ich mich darauf gefasst machen, bald in ein Umerziehungslager gesteckt zu werden.

Zitat: „Dieses Buch ist ein Kracher!“ Dr. Thüne, ehemaliger ZDF Wettermannhttp://www.derwettermann.de/buchbesprechung-breunig-gerhard-und-ber-dieter-klimasozialismus-massenarmut-millionen-tote-niedergang-der-kulturen-was-bezweckt-der-weltweite-co2-schwindel-w.html

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Nach zehn Jahren Sozialismus unter Bundeskanzlerin Angela Merkel ist von Deutschland nur noch ein ausgelaugter, sterbender Torso übriggeblieben. Das Deutschland der Dichter und Denker ist zu einem Deutschland der Angsthasen, Schleimer und Bücklinge verkommen. Jeder Widerspruch gegen die von oben verordnete politische Linie wird mit der Nazikeule niedergeknüppelt. Wer nicht mitmacht, wird zum Aussätzigen. Das alles hatten wir schon einmal. Die DDR ist auf diese Weise bereits zurückgekommen; und nur die Nationalen unter den Sozialisten sind derzeit noch verpönt.

Der Kampf gegen das Volk in vollem Gange, und die „Schwarze Witwe“ spinnt ihr Netz um ihre Opfer immer feiner. Unter Angela Merkel wurden und werden die Freiheitsrechte ständig weiter massiv eingeschränkt. Hoheitsrechte werden an die nicht gewählten Führer der Europäischen Union ohne irgendeine Gegenleistung abgetreten. Das deutsche Parlament wird so zum willfährigen Bittsteller einer überbordenden EU-Bürokratie gemacht. Das Grundgesetz wird ausgehöhlt. Zurück bleibt letztendlich ein lebloser Staatstorso, eine leere Hülle, die man „Deutschland“ nennt. Ohne Identität, ohne Rechte, ohne Zukunft.

Der Niedergang der öffentlichen Moral in diesem Land führt auf direktem Weg in eine völlig verkommene Gesellschaft der Gutmenschen. Während Gutmenschen die Regeln bestimmen, kommen immer mehr gute Menschen unter die Räder. Ein unersetzlicher Verlust, der permanent zusätzliche Substanz frisst. Merkels Politik ist das Ergebnis hemmungslosen Auslebens sozialistisch ideologischer Einfalt, gepaart mit propagandistisch geförderter Ignoranz und kollektiver Lethargie.

Wer selbstständig denkt und eine eigene Meinung hat, wird in Merkels „Unrechtsstaat“ schnell zum Nazi, zum rechten Rechtsaußen in einer linken Links-Gesellschaft. Dabei sollte jedem halbwegs denkfähigen Menschen klar sein, dass Merkels „Politik“ und Sozialismus ein und dieselbe Seite einer äußerst billigen Blechmedaille sind. Auf dieser steht in großen Lettern geschrieben:

PERMANENTER RÜCKSCHRITT.

Quelle: Passierschein A38

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