Ein Musterbeispiel: So scheitern Abschiebungen – Lightwarriors

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Berlin. Gescheitert ist am Mittwoch der Versuch, eine ausreisepflichtige Kamerunerin aus Deutschland abzuschieben. Die 36-Jährige war am Mittwochmorgen gegen 4.45 Uhr von der Asylbewerbereinrichtung in Hennigsdorf zum Flugplatz nach Tegel gebracht worden. Dabei leisteten Beamte aus dem Bereich der Polizeidirektion Nord Amtshilfe. Wie es am Donnerstag hieß, habe die Frau erheblichen Widerstand geleistet, eine Mitarbeiterin der Ausländerbehörde in die Hand gebissen, sich selbst gebissen, um sich zu verletzten und Polizeibeamte bespuckt. Die 36-Jährige wurde daraufhin fixiert und in Begleitung von drei Bundesbeamten an Bord eines Flugzeuges gebracht, um die von einem Gericht veranlasste Abschiebung umzusetzen. Laut Auskunft der Bundespolizei habe sich der Flugkapitän jedoch geweigert, die Frau mitzunehmen, weshalb sie wieder aus der Maschine geführt werden musste. Nach Rücksprache mit der Ausländerbehörde erhielt die Frau die Auflage, sich wieder in der Asylbewerbereinrichtung in Hennigsdorf einzufinden.

Dort, so die Information aus der Polizeidirektion Nord, ist sie gegen 13.25 Uhr barfuß eingetroffen und habe berichtet, dass sie von Polizeibeamten misshandelt worden sei. Darauf kam es in der Einrichtung zutumultartigen Szenen, an denen etwa zehn Heimbewohner beteiligt gewesen sein sollen. Die Polizei musste gerufen werden, die die 36-jährige Kamerunerin im Beisein eines Dolmetschers verhörte.

Anschließend erstattete die Frau Anzeige gegen die eingesetzten Polizeibeamten wegen Körperverletzung im Amt. Die Bundespolizei wollte sich am Donnerstag nicht zu den Vorwürfen gegen ihre Beamten äußern und verwies darauf, dass es sich um ein laufendes Ermittlungsverfahren handelt. Was den weiteren Umgang mit der 36-jährigen Kamerunerin betrifft, wird es nach Auskunft der Polizeidirektion am Freitag ein Gespräch zwischen der Polizei und dem Landkreis geben.

Kommentar

Wer es noch nicht weiß: Die Abschiebung ist ein zahnloser Tiger. Wir haben in Deutschland 220.000 ausreisepflichtige Ausländer, Zahl steigend. In 2015 wurden 20.888 Personen abgeschoben, also nicht einmal 10% der Ausreisepflichtigen.

Seit Anfang 2015 wurden in 330 Fällen Abschiebungen aus Deutschland per Flugzeug im letzten Momentgestoppt, weil sich die Abzuschiebenden heftig wehrten.

Man braucht sich also nur heftig genug zu wehren, dann bleibt man da. So einfach ist das. Und die Behörden lassen sich wie ein Tanzbär am Nasenring durch die Manege führen…

Quelle: Zuwanderung.net

Quelle: Ein Musterbeispiel: So scheitern Abschiebungen – Lightwarriors

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