Ungarns Außenminister Szijjártó: „Asselborn kann nicht ernst genommen werden“ & Dr. Johannes Hübner (FPÖ): Asselborns Entgleisungen gegen Ungarn sind skandalös!| UNSER MITTELEUROPA


Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn (Fotoquelle: alfahir.hu)

Der ungraische Außenminister Péter Szijjártó hat Äußerungen seines Luxemburger Pendants Jean Asselborn zurückgewiesen, nachdem dieser den Ausschluss Ungarns aus der EU gefordert hatte. Szijjártó wörtlich: „Asselborn ist ein politisches ‘Leichtgewicht’, dem es darum geht, Europas Sicherheit und Kultur zu zerstören.“

Asselborn hatte in einem Interview mit der deutschen Tageszeitung „Die Welt“ erklärt, dass die Europäische Union ohne einen Ausschluss Ungarns ihre Einheit micht aufrechterhalten könne, da dieses Land die europäischen Werte angeblich ernsthaft verletze, indem es „einen Zaun gegen Kriegsflüchtlinge baut“. Er beschuldigte Ungarn auch der Einschränkung der Pressefreiheit und der Unabhängigkeit der Justiz.

Szijjártó erwiderte auf diese Aussagen Asselborns, dass dieser „oberlehrerhaft und frustriert“ agiere und „sich schon längst selber aus der Reihe von Politikern ausgeschlossen habe, die es verdienten, ernst genommen werden“. Zum bevorstehenden ungarischen Referendum über Migrationsquoten erklärte Szijjártó, dass Ungarns Wähler die Gelegenheit haben werden „zu entscheiden, mit wem sie zusammen leben wollen und mit wem nicht“. Am 2. Oktober werden die Ungarn ihre Meinung zum Thema „illegale Migration, zum Brüsseler Quotensystem und über Leute wie Asselborn“ zum Ausdruck bringen können, so Szijjártó.

Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz hatte bereits zuvor Asselborns Äußerungen als „inakzeptabel“ bezeichnet. „Ungarn ist ein europäisches Land und EU-Mitglied sowie Österreichs Nachbar; um den Frieden innerhalb Europas nicht zu gefährden, ist gegenseitiger Respekt erforderlich“, so Kurz.

Quelle: ungarische Nachrichtenagentur MTI, 14.09.2016

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Quelle: Ungarns Außenminister Szijjártó: „Asselborn kann nicht ernst genommen werden“ | UNSER MITTELEUROPA


Dr. Johannes Hübner (Foto: fpoe.at)

„Die Forderung des luxemburgischen Außenminister Jean Asselborn, Ungarn aus der Europäischen Union zu werfen, ist schlichtweg ein europapolitischer Skandal. Ebenso skandalös ist, dass Herr Asselborn nach der von vielen Seiten vorgetragenen Kritik, sich nicht entschuldigt, sondern seine Forderung sogar noch wiederholt“, zeigt sich NAbg. Dr. Johannes Hübner, außen- und europapolitischer Sprecher der FPÖ, entrüstet.

„Herr Asselborn behauptet, Ungarn stelle sich gegen die Werte der Union. Herr Asselborn soll klarlegen, wer diese von ihm propagierten Werte – also ungehinderte, illegale Massenzuwanderung – wann und wo beschlossen hat. Ungarn hat nichts anderes getan, als das Schengen-Abkommen umzusetzen. Heißt das also, dass jener, der sich gegen vereinbarte Rechtsnormen handelt, gegen die ‘Werte’ der Europäischen Union verstößt?“, so Hübner.

„Ich erwarte, dass sich Herr Asselborn unverzüglich bei Ungarn entschuldigt. Ebenso erwarte ich, dass Außenminister Sebastian Kurz ganz klare Worte findet. Rausschmeißer mögen in manchen Lokalen zu nächtlicher Stunde brauchbar sein, auf europapolitischer Ebene sind sie jedoch absolut fehl am Platz“, ist Johannes Hübner überzeugt.

Quelle: Freiheitlicher Parlamentsklub (www.fpoe-parlamentsklub.at) – Pressedienst vom 14.098.2016

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Quelle: http://unser-mitteleuropa.com/2016/09/15/dr-johannes-hubner-fpo-asselborns-entgleisungen-gegen-ungarn-sind-skandalos/

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