was ist sprache? | SprachWurzel

was ist sprache?

Aus der sicht des sprachwurzel-forschers ist „sprache“ {sa-pa-ra-ac-he} „stark paßenfest bewahren unterstützen seiend“. Sprache ist „stark“ {sa}, denn sie erzeugt bilder von allem was ist; sie „paßt“ {pa} sich in die großen gesetze ein; sie ist „fest“ {ra} in ihrer struktur und dadurch reproduzierbar; sie „unterstützt“ {he} das „bewahren“ {ac} dessen, was „weiterzugeben“ {ah} ist; und sie ist stets verfügbar und auf diese weise „beweglich“ {ha}. Die beiden kursiv markierten eigenschaften stammen aus dem althochtheudschen worthe „sprahha“ {sa-pa-ra-ah-ha}. Somit erkennen wir, daß sprache entwickelt wird — von menschen, die ihrer mächtig sind. Sprache existiert in schriftlicher, mündlicher und gestikulierter form — alle drei unterscheiden und ergänzen sich. Die korrekt geschrieben sprache ist der mündlichen und gestikulierten form weit überlegen (!), weil mit der schrift symbolische hinzufügungen möglich sind, die der bedeuthung mehr tiefe verleihen. Die mündliche oder gestikulierte form von sprache ist im alltäglichen gebrauch der schriftform überlegen, weil sie keine hilfsmittel benötigt.

Im weiteren verlauf dieser abhandlung meine ich mit „sprache“ ausschließlich diekorrekt geschriebene form.

Allerdings bedeuthet „korrekt“ geschrieben nur, daß die geschriebenen lautzeichen auch vol[l]ständig so angeordnet sind, daß sich aus ihnen die sylben und somit die bedeuthungen herleiten lassen. Die reformen der sprache (rechtschreib-reformen) haben die bedeuthung von worthen verändert, wie wir bereits bei der veränderung von „sprahha“ zu „sprache“ erkennen durften. Die wichtigste veränderung erlebte die sprache mit der einführung einer sie formenden grammatik, inklusive der bis in das kleinste detail festgelegten schreibung der worthe. Dies führte zur aufblähung der anzahl der (nun fest vorgegebenen) worthe in der sprache. Durch die grammatik entstanden weitere schreibvarianten von jedem worthe. Es entstanden neue möglichkeiten für den ausdruck, jedoch mit dem bitteren beigeschmack, die bausteine vom worthe, nämlich die sylben und ihre bedeuthungen, vergeßen zu machen.

Vom worthe „sprache“ sollte es, aus sicht des sprachwurzel-forschers, keine grammatikalische form der mehrzahl geben. Dennoch reden wir von „sprachen“ — mindestens 6.500 sprachen sol[l]en die menschen beher[r][r]schen. Aus sicht des sprachwurzel-forschers ist die definition vom worthe „sprache“ bereits in ihm enthalten — in seinen sylben. Sprache besitzt aine(!) mitainander resonierendefestgeschriebene sylben-struktur. Jede sylbe liefert das bilde einer eigenschaft vonal[l]em was ist. Der sin[n] von sprache ist es, jedes von diesem bilde so zu verwenden, daß daraus das größere bilde werde — wir sprechen sodan[n] vom worthe. Diese regel kan[n] nun jeder vol[l]kommen frai für die bildung eigener worthe verwenden. Denn al[l]ain die miteinander resonierende auswahl der sylben entscheidet über den sin[n] vom entstehenden worthe.

Nun erkennen wir, daß es im al[l]tag durchaus sin[n] macht, sich auf fest vorgegebene worthe zu ainigen. Denn dadurch werden die fehler in der verständigung verringert — selbst kreierte worthe müßen so nicht erst aufwendig analysiert werden. Und so entsteht gewohnheit, die zur verwendung festgelegter sylben-kombinationen (= worthe) führt. Dazu kommen die politischen einflüße im laufe der zeit, die mit bedacht gewählte sylben-kombinationen festschreiben. Jede sylben-kombination hat ihre eigene energie. Es ist entscheidend für die macht-verhältniße, diese energie geschickt zu lenken. Der einfach gebildete mensch kann diese energie nicht erkennen — er ist über ein bildungssystem darauf konditioniert, daß al[l]es, was man ihm gelehrt hat, scheinbar vol[l]ständig (al[l]es enthaltend) ist. Der ainfach gebildete mensch hingegen resoniert mit dieser energie und macht sie sich zu nutze. Auf diese weise wird die bildung von sich unterscheidenden sprache-gewohnheiten kultiviert. Die einführung von unterschiedlichen regeln der grammatik in jede dieser sprache-kulturen über das bildungssystem, fördert die entmachtung derer, die beher[r]scht werden sol[l]en. Denn wie heißt es im ALTEN TESTAMENT:

1. Mo 11,7: Wohlan, laßt uns hinabfahren und daselbst ihre Sprache verwirren, daß keiner des andern Sprache verstehe!

In der lateinischen sprache sagt man dazu:

Divide et impera (theile und her[r]sche)

Al[l] diese ausführungen beantworten die frage „was ist sprache?“ sehr ausführlich und ausreichend vol[l]ständig. Und es liegt in der verantwortung jedes einzelnen menschen, sich für die aine sprachwurzel zu interes[s]ieren. Den[n] nur auf diese weise ist es möglich, sich mit al[l]en menschen der erde resonierend zu verainen. Viele menschen sehnen sich nach ainer sprache — es gibt sie bereits von biginnan!

HÜTER DER URSPRACHE lernen, was die [ausgeklammerten] lautzeichen in diesem text sowie die merkwürdigen schreibungen einiger worthe bedeuthen.

Quelle: was ist sprache? | SprachWurzel

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