Nahles peilt Rentenbeitrag von über 22 Prozent an – Pholym

Damit die Rente sicher bleibt, werden Arbeitnehmer und Arbeitgeber langfristig über 22 Prozent des Bruttolohns an die Rentenversicherung überweisen müssen. Das sagte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles am Abend in der ARD und plädierte für eine Haltelinie beim Rentenniveau. „Und die müssen wir jetzt festlegen“, sagte die SPD-Politikerin.

http://www.t-online.de/wirtschaft/altersvorsorge/id_79181302/rente-andrea-nahles-peilt-beitrag-von-ueber-22-prozent-an.html

Alle Jahre wieder flammen die Diskussionen erneut mittels neuer Sprüche auf, nur ändern tut sich das am Ende doch nichts entscheidenes für die Betroffenen.

„Die Rente ist sicher“. Diesen Spruch kennen wir schon aus der Zeit von Nobbi Blüm und dieser stimmt ja auch (noch immer).
Klar ist die Rente sicher, nur ab welchem Alter, für welche Personen, in welcher Höhe und was wir vorher dafür immer noch (mehr) draufzahlen dürfen, damit wir überhaupt noch eine mickrige Rente am Ende bekommen, wurde nie gesagt.

Langfristig und gesamt gesehen wird es wieder doch mehr darum gehen (und was man den Leuten unterschwellig „verkaufen“ wird), dass der Staat allgemein Geld für das und andere Dinge braucht und die Leute bitteschön auch selber jetzt mal vorsorgen sollten (müssen), damit es u. a. auch der Lobby der Banken und Versicherungen (die ständig mit ihren beschissenen Hufen an den Türen unserer Politiker scharen) wieder besser geht. Man kennt ja die derzeitigen Probleme und dass einige deswegen schon am Hungertuch nagen müssen.

Was mich bei der ganzen Diskussion nur immer wieder verwundert, wie einfältig und gutgläubig die Menschen doch sind, wenn die hohe Gottheit der Politik (und Wirtschaft) zu ihnen spricht. Die letzten Wahlen zeigten es mir jedenfalls, wenn man eine niedrige Wahlbeteiligung und dass die etablierten Parteien immer noch so viele Stimmen bekommen, zugrunde legen darf.
Die Parteien sind sich nicht zu schade, mit immer abenteuerlichen Argumenten und Beteuerungen die Leute aufs neuste einzulullen und zu beschwören (und damit ihren eigenen Fortbestand zu sichern).

Dabei ist doch schon seit Jahren klar, dass a) die Rentenkasse in den letzten Jahrzehnten ständig sachfremd geplündert worden ist und b) sie immer noch ausgeplündert wird. Wo sind denn die ganzen eingezahlten Gelder der letzten Jahrzehnte geblieben und darüberhinaus, wo bleiben sie heute? Warum fragt kaum einer konkret danach?

Das sage nicht nur ich hier allein:
https://pholym.wordpress.com/?s=rentenkasse

sondern auch das Internet, wie z. B. mittels einer einfachen Suche hier:
https://www.google.de/search?client=opera&q=rentenkasse+geplündert&sourceid=opera&ie=UTF-8&oe=UTF-8

Man muss doch nur einmal selber rechnen, was man in all den Jahren eingezahlt hat und wieviel man später über die Jahre davon wieder rausbekommt (wenn man nicht vor dem Renteneintrittsalter verstirbt).

Würde Klein-Erna zuhause mit ihrem Taschengeld so hausen, wie die Politik es mit der Rentenkasse ständig getan hat und noch immer tut, also z. B. das Taschengeld für Pokemon-Apps ausgeben, hätte sie schon am ersten Wochenende kein Geld für Lakritze und Bonbons mehr (und vielleicht Klein-Erna, oder den Eltern, mal einen Klaps auf den Po geben).

Seitens der Politik gibt es nur ein Lösung:

  1. Die Rentenkasse darf nicht weiter für sachfremde Leistungen verwendet werden
  2. Einzahlungen müssen von allen erfolgen (in Art des Schweizer Modell http://www.fr-online.de/arbeit—soziales/rente-deutschland-blickt-mit-neid-auf-die-schweiz,1473632,17045838.html)
  3. Auszahlungen müssen in erster Linie denen zugute kommen, die auch dafür mal eingezahlt haben. Je mehr eingezahlt, desto mehr Rente.
  4. Eine Grundrente muss das Überleben im Rentenalter für alle sichern; also auch für Langzeitarbeitlose, Kranke etc..

Das derzeitige Dilemma schaukelt sich natürlich weiter auf, indem wir jetzt auch noch sehr viele Flüchtlinge bekommen, die a) noch nie in die sozialen Kassen eingezahlt haben oder auch b) selber schon kurz vor der Rente stehen. Das sind natürlich auch alles Gelder, die am Ende zusätzlich irgendwo fehlen. Das kann und darf man nicht verschweigen, aber ich bin mir sicher, dass auch jetzt viele Naivlinge und Gutbürger gleich wieder an Hass, Rassismus usw. denken und Pholym deswegen verurteilen und die Webseite wechseln. Das hat aber damit rein gar nichts zu tun, sofern man wirklich noch ehrlich ist, die Situation erfasst und auch noch ein bissel Hirn in der Birne zum Denken übrig hat.

Quelle: Nahles peilt Rentenbeitrag von über 22 Prozent an – Pholym

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3 Gedanken zu “Nahles peilt Rentenbeitrag von über 22 Prozent an – Pholym

  1. Ich erinnere mich an eine Berechnung aus der WELT von vor einigen Wochen, wo es hieß, dass die heute um die 30-Jährigen entweder durcharbeiten müssen oder Hartz-Niveau-Rente beziehen müssen. Die Berechnung halte ich durchaus für nicht unrealistisch! Wenn ich überlege, hätte ich alles Geld, was schon in das schwarze Rentenkassenlock geflossen ist, auf ein eigenes Sperrkonto gepackt, das später ausgezahlt wird, hätte ich ganz bestimmt wesentlich mehr Gelder zur Hand, als ich später in Rente gehen kann (falls dies noch möglich sein wird!)…

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    1. „Wenn ich überlege, hätte ich alles Geld, was schon in das schwarze Rentenkassenlock geflossen ist, auf ein eigenes Sperrkonto gepackt, das später ausgezahlt wird, hätte ich ganz bestimmt wesentlich mehr Gelder zur Hand, als ich später in Rente gehen kann (falls dies noch möglich sein wird!)…“ Das stimmt, da hättest du etwas davon, und so haben nur andere etwas von deiner Kohle.

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