Awo-Ausschluss von AfD-Mann Guido Reil gerät ins Stocken | WAZ.de

deutschland-luege

Erinnern Sie sich noch an unseren Bericht hier über Guido Reil, den Essener SPD-Ratsherrn, der von der SPD zur AfD gewechselt ist?! Nun, dieser ärgert sich im Moment mit der Arbeiterwohlfahrt – namentlich dessen Kreisverband Essen – herum, da man ihn dort wegen seines Parteiwechsels loswerden will.

Immerhin scheinen aber Anstand, Rechtstaatlichkeit und Meinungspluralismus noch nicht überall vor die Hunde zu gehen. Das zuständige AWO-Schiedsgericht hat den Ausschluss Reils ersteinmal auf Eis gelegt und die Klageführer aufgefordert Beweise für die Nicht-Konformität Reils mit den AWO-Werten zu liefern. Schließlich ist es ziemlich lächerlich, die Mitgliedschaft in einer demokratischen Partei als alleinigen Beweis ins Feld führen zu wollen.

Es ist ein Treppenwitz, wie Organisationen, die keinesfalls dem „Weltproletariat“, sondern der deutschen Arbeiterschaft verpflichtet sind, inzwischen ihren Auftrag und ihre Klientel aus den Augen verloren haben. Auch in der Parteienlandschaft ist dieses internationalistische Gehabe mehr als verwunderlich, geht doch z.B. die illegale…

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