Jobcenter verlangt Informationen über Sexleben – Lightwarriors

Eigentlich rechnet man bei der täglichen Anwaltsarbeit im Bereich Sozialrecht nicht unbedingt mit skandalträchtigen Storys. Was einer Mandantin von uns jetzt widerfahren ist, kann getrost als Skandal bezeichnet werden. Die Überschreitung der eigenen Kompetenzen wäre eigentlich schon Grund genug für einen handfesten Eklat, in diesem Fall wird es allerdings noch besser: Das Jobcenter forderte unsere Mandantin auf, detailliert über ihr Sexleben zu informieren. Aber lest selbst…

Quelle: Jobcenter verlangt Informationen über Sexleben – Lightwarriors


3 thoughts on “Jobcenter verlangt Informationen über Sexleben – Lightwarriors

  1. Hat dies auf Pholym rebloggt und kommentierte:
    Scheint wohl wahr zu sein: http://www.wz.de/home/panorama/nach-kritik-jobcenter-stade-zieht-sexpartner-fragebogen-zurueck-1.2302144

    Ich bin ja recht spontan beim Antworten und tue mal so, als ob es den noch geben würde:
    Wie sollte man denn sonst vorgehen, um eine offizielle Antwort zu bekommen bzw. wer sollte denn sonst danach fragen? Der Missbrauch wäre ja sonst bei den ganzen wilden Beziehungen vorprogrammiert. Also einfach immer nur „Rumbocken“, Kinder in die Welt setzen und dann Stütze kassieren, weil der Vater ganz einfach „unbekannt“ ist. Anschließend aber mit Vater „unbekannt“ ein schönes Leben machen. Staat zahlt ja, weil Vater „unbekannt“ ist. Klar, kann man auch im Fragebogen lügen, aber hier würden sich das einige sicherlich überlegen, bevor der Schuss später doch noch nach hinten losgeht, wenn man mit Vater „unbekannt“ erwischt wird.

    Ich sehe den Fragebogen für manche Frau u. U. auch noch als Vorteil an, weil der Vater (der sich vielleicht drücken will) nun noch eher offiziellen Druck bekommen könnte, seinen Verpflichtungen nachzukommen, was die Frau allein vielleicht nicht schaffen würde.

    Aber ist jetzt eh egal, da man den Fragebogen zurückgezogen hat.

    Aber auch hier ist die Aufregung fehl am Platz, wenn man überlegt, wie man sich generell „nackt machen“ muss, wenn man zum Jobcenter muss, um ALG1 oder ALG2 zu beantragen. Das System ist doch die eigentliche Perversion und nicht das Material (wie so ein Fragebogen) dafür.

    Gefällt 1 Person

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