Andreas Große

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Hinter IWF-Kreditvergabe stehen CIA und NSA – Interview mit „Economic Hitman“ Perkins (Teil 2)/sott.net

© CC BY 2.0 / David / „12,000 Flags for 12,000 Patriots“ Event

John Perkins arbeitete für ein US-Wirtschaftsberatungs-Unternehmen – bis er entdeckte, dass sein Arbeitgeber Aufträge für die US-Geheimdienste CIA und NSA ausführte. Er stieg aus. In Teil 2 des exklusiven Sputnik-Gesprächs spricht er über Beweggründe und Hintergründe seiner Arbeit – und warum er trotz Morddrohungen sein Buch „Bekenntnisse“ schrieb.

Mr. Perkins, wie haben Sie eigentlich bemerkt, dass Ihr Arbeitgeber, eine Consulting Firma in Boston, Aufträge für die US-Geheimdienste NSA und CIA ausführt? Gab es da einen bestimmten Augenblick der Wahrheit, oder wie haben Sie das herausgefunden?

Ich muss eines klarstellen: Ich habe nie direkt für diese Dienste gearbeitet. Und für mein Unternehmen muss ich sagen: Die Aufträge kamen über die Weltbank oder über die US-Entwicklungsbehörde. Oder vom US-Finanzministerium. Mit diesem hatten wir einen Vertrag über ein Engagement in Saudi-Arabien. Also: Meine Firma wurde von diesen Institutionen bezahlt. Und meine Firma wiederum hat mich bezahlt. Wir hatten nie einen richtigen Vertrag mit der NSA oder der CIA. Das lief immer über Zwischenverträge, Mittelsmänner und Sub-Unternehmen – soweit ich zumindest weiß.

Die Verbindung, die ich zur NSA hatte, war sehr indirekt. Der Mann, der mich bei Chas T. Main* eingestellt hatte, war in der Reserve der US-Armee und hatte wohl Verbindungen zu US-Geheimdiensten. Also gab es eine indirekte Beziehung, aber keine direkte.

(* Anm. d. Red.: Chas T. Main war ein Wirtschaftsberatungs-Unternehmen mit Sitz in Boston, USA. Dort arbeitete Perkins als Chef-Ökonom. Seine Aufgabe war es, mit Weltbank-Krediten Entwicklungsländer und deren Regierungen von US-Unternehmen abhängig zu machen. Darüber hinaus wurden die Kredite als Druckmittel verwendet, um bestimmte außenpolitische und geheimdienstliche Ziele der USA in diesen Ländern zu verwirklichen: Beispielsweise den billigen Zugang zu Rohstoffen wie Öl oder den Bau von US-Militär-Basen in dem Land. Lesen Sie mehr dazu in Teil 1 des Interviews.)

Also haben Sie auch keine CIA- oder NSA-Agenten im Rahmen Ihrer Tätigkeit getroffen?  […]

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2 Gedanken zu “Hinter IWF-Kreditvergabe stehen CIA und NSA – Interview mit „Economic Hitman“ Perkins (Teil 2)/sott.net

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